Lissie

Lissie - "Back To Forever"

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Lissie Biografie

„Ich muss meine Identität bewahren und mich darauf fokussieren, was ich tun kann...”, singt Lissie im Refrain des Songs „Shameless”, der Vorab-Single aus ihrem neuen Album „Back To Forever“(2013). „Ich möchte nicht berühmt sein, wenn ich dafür schamlos sein muss“, lässt sie uns mit einer Stimme wissen, in der gleichermaßen Stärke und Verunsicherung mitschwingt.

Das Stück ist weniger eine Einführung zum zweiten Album der US-Sängerin und -Songwriterin, sondern eine kompakte Kurzbeschreibung ihrer gesamten Ideologie in einem dreiminütigen Song. Es ist ein klassischer Lissie-Song, der ebenso erfrischend ehrlich daher kommt wie die Songs ihres Debütalbums „Catching A Tiger“, das 2010 erschien. Der Longplayer verkaufte sich weltweit mehr als 250.000 Mal, wurde in Großbritannien und Norwegen mit Gold ausgezeichnet und veranlasste das US-Magazin Paste, sie zum „Best New Solo Artist“ zu küren. Der Musikfernsehsender VH1 verpasste ihr den Titel „You Oughta Know Artist” und sie wurde in der Kategorie „Best New Artist“ für einen Q Award nominiert.

Die Direktheit ihrer vom Mezcal- und Kippen-Konsum geprägten Stimme, mit der uns Lissie bereits „Catching A Tiger“ kredenzte, zeichnet auch die elf Song auf „Back To Forever“ aus. Darüber hinaus lässt sich Lissies Musik allerdings nicht weiter charakterisieren. Eins ist jedoch sicher: sie hat verstanden, wie sehr uns unsere offensichtliche Widersprüchlichkeit prägt und dazu beiträgt, wer wir sind (so wie die Beschreibung eines Fans, der sie als „so badass yet wholesome“ bezeichnete) und dass sich die Identität im ständigen Fluss befindet. Es ist etwas, das sich nicht festnageln lässt. Dasselbe gilt auch für Meinungen (und von denen hat sie eine ganze Menge): sie ändern sich und sind deshalb auch nicht immer zwangsläufig korrekt. „Niemand weiß irgendetwas mit hundertprozentiger Gewissheit, es ist also nicht nur wichtig, eine ausgeprägte Meinung zu haben, man braucht auch einen Sinn für Humor, besonders auf sich selbst bezogen“, erklärt sie.

Lissie wuchs im Kernland der USA auf, in Rock Island, Illinois, unweit des mächtigen Mississippi. Kein Wunder also, dass der 3778 Kilometer lange Strom nicht nur ihren Charakter, sondern auch ihr Songwriting prägte. „Ich dachte immer darüber nach, was alles an diesem Fluss passiert ist, auf seiner gesamten Länge“, sagt sie. „Es ist aufregend, sich vorzustellen, wie Musik, Ideen und Güter das Wasser hinauf und wieder hinab gereist sind. Einerseits schwingt da großer Enthusiasmus mit, doch es gibt auch dunkle Facetten – der Fluss hat viele Menschenleben gekostet, er hat eine unglaubliche Kraft. Der Mississippi gibt den Quad Cities (Davenport und Bettendorf in Iowa, sowie Rock Island und Moline in Illinois) ihre Energie. Dort bin ich geboren und aufgewachsen.“

Obgleich sie in einer großen, liebevollen Familie aufwuchs und sich in vielen unterschiedlichen Kreisen bewegte (vom Musiktheater bis hin zu Pickup-Truck-Maisfeld-Partys, bei der sowohl Gangsta Rap als auch Country lief), hatte sie nie das Gefühl, dass sie irgendwo tatsächlich hin gehörte. „In der Schule und beim Musikunterricht spürte ich immer diese Spannungen, dass man auf gar keinen Fall auffallen darf und denken sollte, man sei etwas Besonderes“, erinnert sie sich. Sie rebellierte gegen diese Geisteshaltung und wurde letzten Endes von der High School verwiesen. Nach einer kurzen Zeit an der Colorado State University und einem Semester in Paris ließ sie das Uni-Studium schließlich komplett sausen, um sich ganz auf ihre Musik zu konzentrieren. Ihre erste 5-Track-EP „Why You Runnin‘“ nahm sie mit ihrem Freund, dem Band Of Horses-Bassisten Bill Reynolds, auf. Mit ihm und Kings of Leon-Produzent Jacquire King arbeitete sie auch an ihrem Debütalbum „Catching A Tiger“, das in Großbritannien Platz zwölf der Charts erreichte.

Es folgten eine Menge Festival-Auftritte (u.a. Coachella, Glastonbury, SXSW, Lollapalooza, Austin City Limits, Bonnaroo, V, Isle Of Wight, Bestival und Secret Garden Party) und TV Performances. Einige Lissie-Songs tauchten in Filmen und Fernsehserien auf. Im November 2011 veröffentlichte sie die DVD „Live at Shepherd's Bush Empire“. Auf der fünf Songs umfassenden EP „Covered Up With Flowers”, die 2011 erschien, präsentierte sie ihren breit gefächerten Musikgeschmack mit Coverversionen u.a. von „Bad Romance” (Lady Gaga), „Pursuit Of Happiness” (Kid Cudi) und „Nothing Else Matters” (Metallica).

Eine Freudschaft verbindet sie mit der britischen Sängerin Ellie Golding, mit der sie 2010 gemeinsam auf Tour war. Ihre Stimme war bereits auf vier Songs des Snow Patrol-Albums „Fallen Empires“ (2011) und auf dem Stück „Losers“ auf dem Robbie Williams-Album „Take the Crown“ zu hören. Darüber hinaus war sie an der Entstehung des Schoolboy Q/A$AP Rocky-Tracks „Hands On The Wheel“ beteiligt, das sich auf dem Schoolboy Q-Album „Habits & Contradicitons“ findet.

„Bei meinem ersten Album hatte ich ein gebrochenes Herz, als Resultat einer sehr chaotischen Beziehung, in der ich damals steckte. Der Schmerz war sehr frisch. Diesmal war das nicht der Fall“, sagt Lissie. „Viele der Songs auf dem neuen Album sind Liebeslieder, aber aus verschiedenen Blickwinkeln. Es ist Zeit ins Land gegangen. Und mit dem Abstand stellte sich auch eine gewisse Objektivität ein und ich konnte die Geschichte wesentlich besser und runder erzählen.“

Die Single „Shameless“ war einer der ersten Tracks, der für „Back To Forever” entstand. Er wurde am Valentinstag 2012 bei Sessions mit Jim Irvin und Julian Emery in London geschrieben. Der Song ist Lissies ganz persönlicher Kommentar zur Celebrity-Kultur unserer Zeit und der Art und Weise, wie Menschen zu Ruhm und Reichtum kommen. Anschließend kehrte sie in die Vereinigten Staaten zurück, wo sie sich später im Jahr mit Garret „Jacknife” Lee (REM, Bloc Party, Snow Patrol, Robbie Williams, U2 etc.) zusammentat.

„Ich begab mich an diesen Ort in Topanga Canyon, vor den Toren von Los Angeles. Das war eine so schöne Umgebung, um Musik aufzunehmen, keine dunkle Studiohöhle, sondern ein Raum mit Bergpanorama und offenen Türen und viel frischer Luft, während ich sang. Ich nahm meine Band (Eric Sullivan, Lewis Keller und Neuling Jesse Siebenberg) mit und wir machten uns an die Arbeit. Wir hatten eine sehr schöne Zeit. Jacknife war ein extrem hilfreicher, kreativer und auch lustiger Produzent“, erinnert sich Lissie. Als Special Guests schauten Catherine und Allison Pierce von The Pierces sowie Barbara Gruska (Belle Brigade) vorbei und sind nun auf „Back To Forever” als Backgroundsängerinnen zu hören.

Das Stück „The Habit“ vom neuen Album ist flammender Appell, den Teufelskreis der Abhängigkeit zu durchbrechen, sei es nun von einer Person, einer Substanz oder sonst etwas. „I Don’t Wanna Go To Work” ist eine Hymne für all jene, die keine Wertschätzung erfahren und spricht aus, wohin einen ein Uni-Studium heutzutage führen kann: in die Verschuldung und die Sackgasse eines undankbaren Jobs. „Wir arbeiten und arbeiten und arbeiten nur noch. Wenn du jung bist, hast du all diese Hoffnungen und Träume für deine Zukunft, dann sind plötzlich zwanzig Jahre vorbei und alle deine Träume sind fort. „I Don’t Wanna Go To Work” ist natürlich ein trauriger Song, denn er handelt davon, dass man die Dinge akzeptiert, wie sie sind, dann aber bis spät in die Nacht unterwegs ist und zu viel trinkt und seinen Frust und seinen Trotz rauslässt. Das ist Dein Moment und den kann Dir niemand nehmen. Ich hoffe, dass sich die Welt in eine Richtung entwickelt, in der Bildung den Kindern dabei hilft, heraus zu finden, worin sie wirklich gut sind und Spaß daran zu haben. Es gibt so viele verschiedene Arten von Menschen und ich kann mir vorstellen, dass es genug sich gegenseitig ergänzende Fähigkeiten gibt, damit dieses Prinzip auch funktionieren kann.“

Lissies zweites Album hat alles, was ein Album braucht: von der Sonne geküsste Mittsiebziger-Westcoast-Melodien, kluge Texte und energische Musikalität. „Es ist schwer, in Worte zu fassen, wie sehr ich liebe, was ich tue“, sagt Lissie. „Eigentlich erzähle ich nur Geschichten, in die sich – denke ich - die meisten Menschen hinein versetzen können. Ich singe mit meinem ganzen Schmerz und mit meiner ganzen Freude und es ist einfach wunderbar, wenn sich die Menschen bei meinen Konzerten mit mir zusammen ganz auf die Songs einlassen“. (Sony)

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Lissie When I'm Alone (wenn ich alleine bin)

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Rikki

"to throw a tantrum" bedeutet einen Wutanfall bekommen, wenn du schreibst "und ich warf einen Wutanfall" ist das ja doppelt gemoppelt und ergibt auch nicht wirklich einen Sinn. Außerdem singt sie "i'm throwing a tantrum", ist also nicht die Vergangenheitsform. Gut sonst!

Thu, 17 Apr 2014 20:01:20 GMT
Seaside1

danke vielmal ja stimmt macht mehr sinn. hab es schon verbesser

Sun, 05 Dec 2010 19:28:15 GMT

Lissie Everywhere I Go

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age

Danke für die Übersetzung ! ♥

Wed, 28 Dec 2011 19:18:13 GMT
fdsfsdfsd

fdafdfdfsa

Wed, 28 Dec 2011 19:17:19 GMT

Lissie When I'm Alone

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Hunnymaus
Hunnymaus

...ein süsses Liedchen...

Fri, 14 Jan 2011 11:03:49 GMT
M4ndy93
M4ndy93

wunderschöööön

Sat, 28 Aug 2010 21:44:24 GMT

Lissie Wedding Bells

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EveryLara
EveryLara

Schön abgekupfert...

Fri, 17 Sep 2010 16:40:28 GMT

Lissie Wedding Bells (deutsche Übersetzung)

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Lissie Record Collector

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Lissie In Sleep

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Lissie Everywhere I Go

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