Steve Winwood

Steve Winwood

Brian Marks | CC BY 2.0

Steve Winwood Biografie

Ein schwarzer Sound muss nicht immer aus dem Mississippidelta stammen. Das hat neben Joe Cocker und van Morrison auch der Brite Steve Winwood bewiesen. Schon als Junge wurde er mit Soul-Größen wie Ray Charles und Sam Cooke verglichen. Steve Winwood, am 12. Mai 1948 in Birmingham geboren, stand schon mit 14 Jahren als Profimusiker auf der Bühne. Die "New York Times" nannte ihn den "frühreifen Mozart der Popmusik".

Seine Karriere begann als Sänger der Spencer Davis Group mit Hits wie "Keep On Running" und "Somebody Help Me". Als er seinen Mentor Spencer Davis verließ, war Winwood erst 19 und schon Plattenmillionär. Für kurze Zeit spielte er an der Seite von Eric Clapton in einer Band namens Powerhouse. Dann verkroch er sich mit Dave Mason (g, bg), Chris Wood (org, fl, sax) und Jim Capaldi (dr) für Monate in einem Landhaus in Berkshire - und Traffic war geboren. Brillant, aber chaotisch. Noch ehe das dritte Album "Last Exit" (1969) erschien, schien Traffic die richtige Ausfahrt verpasst zu haben. Winwood trat der Supergroup Blind Faith bei, die es aber nur auf ein Album brachte.

Dann kehrte der Ausnahmemusiker doch zu Traffic zurück. Als Trio ohne Mason spielten sie das fabelhafte Album "John Barleycorne Must Die" (1970) ein. Der phänomenale Erfolg der Platte befügelte. Musikalisch überzeugte auch der Nachfolger "The Low Spark Of High-Heeled Boys"(1971). Nach "When The Eages Flies" war für Steve Winwood 1974 aber Schluss. Er zog sich sich auf sein Anwesen in Gloucestershire zurück und richtete sich dort ein eigenes Studio ein. Zwei Jahre verschwand er weitgehend aus der Öffentlichkeit, Folge auch einer lebensgefährlichen Erkrankung.

Mit "Steve Winwood" erschien 1977 endlich das erste Solo-Album, eine geschmackvolle Produktion mit melancholischen Untertönen. Am Nachfolger feilte der Perfektionist zwei Jahre lang. "Arc Of A Diver" war ein anspruchsvolles Album, das besonders in Amerika einschlug. Der Tastenvirtuose erzeugt seinen Sound im wesentlichen elektronisch. Doch technische Perfektion wirkt bei ihm nie steril - Leidenschaft und Wärme vermittelt diese beseelte Musik. Und ihr leicht swingender Rhythmus ist eine feine Reminiszenz an den Jazz.

Sehr relaxt kam Steve Winwood mit der in New York aufgenommenen Platte "Back In The High Life" (1986) daher. "Higher Love" mit Duettpartnerin Chaka Khan wurde zu einem bodenständigen Hit.

Ein hervorragend dotierter neuer Plattenvertrag gab Winwood alle Freiheiten. Mit "Roll With It" landete der Musiker 1988 einen Nummer-1-Hit in den USA. Seine ganz eigene Mischung aus R & B und Soul zeichnete auch den Sound der folgenden Platten aus, mal rauer produziert, mal stärker geglättet. Ein Unberechenbarer ist Steve Winwood bis heute geblieben. Es wird immer wieder still um den "scheuen, verschlossenen und zurückgezogen lebenden Schweiger", so der "Musik Epress".

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Steve Winwood Valerie

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^^

Tolles Lied, kenne ich von meinen Varer^^

Sing*

Thu, 25 Sep 2008 17:41:11 GMT
Stefanie

das lied is sau hamma cool
da kommt man iwie in tanz stimmung
lol...also dann :love

Sun, 23 Dec 2007 15:57:49 GMT

Steve Winwood Keep On Running

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Steve Winwood Higher Love

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Steve Winwood Back in the High Life Again

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Qmn