Rick James

Rick James - Cover - Street Songs

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Rick James Biografie

Rick James ist zweifelsfrei eine der charismatischsten, aber auch tragischsten Figuren der jüngeren Musikgeschichte. In den späten 1940er Jahren in Buffalo im US-Bundestaat New York geboren, meldete er sich im Alter von gerade einmal 16 Jahren freiwillig zur Reserve der US Navy. Als er jedoch den wochenendlichen Trainingseinheiten immer häufiger unentschuldigt fernblieb, weil er sich lieber seiner musikalischen Karriere widmete, wurde er zum Deserteur erklärt, entzog sich jedoch seiner Verhaftung, indem er sich nach Toronto im nahen Kanada absetzte. Dort gründete er eine Band mit dem Namen Mynah Birds, der auch Neil Young und Nick St. Nicholas, der später mit Steppenwolf für Furore sorgte, angehörten. Die Band landete bald beim legendären Motown Label, doch als herauskam, dass James ein flüchtiger Deserteur war, wanderte er für ein Jahr hinter Gitter und mit der Band war es aus.

Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis versuchte James zunächst erneut in Toronto musikalisch Fuß zu fassen, zog jedoch recht schnell weiter nach Los Angeles, wo er kaum mehr Erfolg hatte. Seine Durststrecke endete erst, als er 1977 erneut bei Motown landete, wo er neben seiner Solokarriere auch als Produzent und Songschreiber arbeitete. 1981 landete er schließlich seinen größten Hit „Super Freak“, der später auch von MC Hammer für dessen Welthit „U Can’t Touch This“ gesamplet wurde. Die gesamten 1980er hindurch hatte Rick James zahlreiche Hits und produzierte darüber hinaus Eddie Murphys Hitsingle „Party All The Time“.

In den 1990ern ging es jedoch nicht nur musikalisch bergab für den Funkmusiker. Nach zahlreichen Prozessen wegen Drogenmissbrauch und Körperverletzung landete er 1993 erneut für zwei Jahre im Gefängnis. Dass es sich dabei um das dank Johnny Cash legendäre Folsom Prison handelte, dürfte ihm wohl kaum ein Trost gewesen sein. Nach seiner Entlassung bekennt sich James zwar öffentlich zu seiner Kokainsucht, kommt jedoch bis zu seinem Tode am 06.08.2004 nicht mehr davon los. Die offizielle Todesursache ist zwar Versagen von Herz und Lunge. Der Autopsiebericht enthält jedoch auch den Hinweis, dass sich zum Todeszeitpunkt nicht weniger als neun verschiedene Drogen im Blutkreislauf des Musikers befunden hatten. Eine davon war Kokain.

In jüngster Vergangenheit ehrten mit Jay-Z und Busta Rhymes erneut zwei bedeutende Rapmusiker den inoffiziellen King of Punk-Funk, indem sie ihn sampleten, und der Comedian Dave Chappelle setzte ihm mit einem Sketch in seiner Show bei dem US-Sender Comedy Central ein humoristisches Denkmal, das mittlerweile ebenso Kultstatus besitzt, wie Rick James selbst.

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