Sinéad O’Connor

Sinéad O'Connor

Man Alive! | CC BY 2.0
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Sinéad O’Connor Biografie

Die irische Sängerin Sinéad O’Connor wurde 1966 in Glenageary bei Dublin geboren. Sie hatte eine schwere Kindheit: Ihre Mutter übte körperliche Gewalt an ihr aus und als sich die Eltern trennten, wurde die damals Achtjährige der Mutter zugesprochen – im katholischen Irland wäre eine andere Variante zu dem Zeitpunkt nicht denkbar gewesen. Fünf Jahre später setzte sich Sinéad jedoch durch und zog bei ihrem Vater ein. Die Schwierigkeiten nahmen allerdings kein Ende: Sie wurde von der Schule verwiesen, wegen Ladendiebstahls verhaftet und musste schließlich gegen ihren Willen ein Internat besuchen.

Dennoch verfolgte Sinéad weiter ihren Weg: Als sie 16 Jahre alt war, kehrte sie dem strengen Schulalltag den Rücken und begann ein Musikstudium in den Fächern Klavier und Gesang. Sie finanzierte sich ihren Lebensunterhalt als Kellnerin und mit ersten Auftritten in Kaffeehäusern mit der Band "Ton Ton Macoute".

Ihre musikalische Ambitionen trugen Mitte der 80er Jahre Früchte: In London unterschrieb sie bei Ensign Records einen Plattenvertrag. Ihr 1987 erschienenes Debüt-Album „The Lion and the Cobra“ und die Single-Auskopplung „Mandinka“ stürmten die Independent-Charts. Als Frau mit kahl rasiertem Kopf erregte sie mit ihren Musikvideos zusätzlich Aufsehen. Sie heiratete ihren Drummer John Reynolds, ließ sich aber bereits Anfang der 90er Jahre scheiden. Aus dieser Ehe stammt ihr erster Sohn Jake.

Ihren internationalen Durchbruch erlebte Sinéad 1990 mit der Cover-Version des Prince-Songs „Nothing Compares 2 U“. Trotz ihres Mainstream-Erfolgs blieb sie weiterhin rebellisch. Als sie im selben Jahr in New Jersey auftreten sollte, weigerte sie sich, da zur Eröffnung die amerikanische Nationalhymne gesungen werden sollte. Frank Sinatra kritisierte ihr Verhalten mit der Aussage „I kick her ass!“ Die Veranstalter beugten sich der eigenwilligen Sängerin, lehnten aber jegliche Zusammenarbeit im Anschluss ab. Im selben Jahr wirkte sie bei Roger Waters' Aufführung von "The Wall" in Berlin mit.

Die frühen 90er Jahre waren eine Zeit, in der Sinéad mit kontroversen Auftritten und Aussagen gehäuft für Schlagzeilen sorgte. Sie lehnte 1991 nicht nur vier Grammy Awards ab, sondern sympathisierte auch mit der IRA und sprach sich gegen den klerikalen Katholizismus aus. Am 3. Oktober 1992 zerriss sie vor laufender Kamera ein Bild von Papst Johannes Paul II. und protestierte gegen die Leugnung von Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche, indem sie in ihrer Version des Bob Marley-Songs „War“ das Wort ‚racism’ gegen ‚child abuse’ ersetzte. Öffentliche Anfeindungen veranlassten sie, sich kurzzeitig aus dem Musikgeschäft zurückzuziehen und in Dublin Operngesang zu studieren. Ihr Comeback startete die inzwischen vierfache Mutter im Jahr 2000.


8 Personen sind Fan von Sinéad O’Connor

Sinéad O’Connor I Don't Know How to Love Him

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IILCCII
IILCCII

Klasse, THX, danach habe ich gesucht, ich denke der Text ist auch fehlerfrei.

Wed, 06 Jul 2016 00:50:39 GMT

Sinéad O’Connor Don't Cry for Me Argentina

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Sinéad O’Connor Lord Baker

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