Chris de Burgh - The Hands Of Man
erhältlich ab
24.10.2014
Genre
  • Rock/Pop
  • Pop
Label
Starwatch
Vertrieb
Sony
Laufzeit
00:55:21
Redaktion
Eure Bewertung

Von Meisterhand gemacht

Seit 1974 ist der irische Sänger Chris de Burgh im Musikgeschäft als Sänger, Songwriter, Komponist, Gitarrist und Pianist unterwegs. Insgesamt verkaufte er über 45 Millionen Alben, die 200 Mal Gold- oder Platin-Status erreichten. Sein bekanntester Song "The Lady In Red" war in 20 Ländern wochenlang die Nummer eins. Mit "The Hands Of Man" veröffentlicht Chris de Burgh nun sein 21. Studioalbum - ein Werk, mit dem er sich nicht auf seinen Erfolgslorbeeren ausruht.

Viel zu selten wurden in der Populärkultur Hände gewürdigt. Das findet auch de Burgh und packt sie nun groß und in geradezu spiritueller Geste auf sein Albumcover. Schließlich würden Hände uns erst zu Menschen machen, sagt der 66-Jährige. Sie vollbringen Gutes, aber leider auch viel Schlechtes in der Welt. Chris de Burgh hat diesen Ansatz zum Konzept seines neuen Albums gemacht, die - wie eine alte Vinyl-Platte - zwei Seiten hat: "Sunrise", also Sonnenaufgang, und "Sunset", den Sonnenuntergang, wobei Ersteres etwas positiver anmutet.

De Burgh präsentiert auf der Platte eine ganze Bandbreite an Stilen, deren große Klammer seine emotionale Stimme bildet. Orchestral und pathosreich mutet der Titeltrack an. Amüsant und wie aus den Dreißigern wirkt "There Goes My Heart Again", das mit einem swingenden Frauenchor dekoriert ist. Seine Singer/Songwriter-Künste und seine irische Herkunft zeigt er mit "Big City Sundays", mit "When The Dream Is Over" präsentiert er ein Weihnachtslied. Und in "The Keeper Of The Keys" fordert er das Recht auf Bildung für Jedermann ein. Denn de Burgh kann eben mehr als Schnulzen wie "The Lady In Red". Nicht wenige Menschen dürfte er mit dieser Platte überraschen.

Katja Schwemmers
teleschau | der mediendienst

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