Lordi - To Beast or Not to Beast
erhältlich ab
08.03.2013
Genre
  • Hard&Heavy
  • Heavy Metal
Label
AFM
Vertrieb
Soulfood
Laufzeit
00:43:40
Redaktion
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Berechenbare Biester

2006 schlug Lordis große Stunde. Die opulent maskierten und monstermäßig gekleideten Hardrocker gewannen 2006 mit ihrem Heavy-Mitschunkler "Hard Rock Hallelujah" den Eurovision Song Contest und wurden dafür in ihrer Heimat Finnland ordentlich gehuldigt: Ehrung vom Staatspräsidenten höchstpersönlich, ihr Konterfei auf Briefmarken und ein nach ihnen benannter Platz im Herzen ihrer Heimatstadt Rovaniemi. Ihr damaliges Album "The Arockalypse" mischte die Charts europaweit zwar mächtig auf, doch einen starken bleibenden Eindruck konnten sie mit ihren Folgealben nicht wirklich hinterlassen. Das gilt auch für "To Beast Or Not To Beast".

Es ist eben, wie es ist: Lordi orientieren ihre Maskerade an Vorbildern wie Rob Zombie, Kiss und Alice Cooper. Die Finnen haben zwischen ihren Helden allerdings ihre eigene kleine Nische gefunden, die die Schock-Kapelle theatralisch mit Kabaret-Metal ausfüllt, der von punktgenau gespielten Stadion-Rock bis zu feistem Mitsing-Riffing reicht.

Dem überschaubaren Songwriting setzen Lordi zumindest eine effektive mediale Vermarktung in gewohnt auffälliger Manier entgegen: Pünktlich zum Album-Release debütierten sie bei Stefan Raabs Wok-WM und erreichten immerhin den 9. Platz. Auch das Video zur neuen Single "The Riff" weiß sich aus der Masse hervorzuheben: Zombies im Supermarkt, die es auf das Playboy-Model Dominika Jandlova abgesehen haben, gibt es in dieser Kombination eben nicht alle Tage zu sehen.

Ansonsten bleibt Lordis aktuelle Geisterbahnfahrt "To Beast Or Not To Beast" gewohnt berechenbar, obwohl zwei neue Mitglieder - Hella (Keyboard) und Mana (Schlagzeug) - ihr Unwesen treiben dürfen. Der Sound des Albums kommt ein wenig härter, aber auch hitorientierter daher als zuletzt, was Smash-Hits in spe wie "I Luv Ugly" oder "I'm The Best" beweisen.

Zum Abschluss wird es auf "To Beast or Not to Beast" auch noch ein wenig sentimental. Denn auf dem finalen "SCG6: Otus' Butcher Clinic" ist eine Live-Performance des leider kürzlich verstorbenen Schlagzeugers Tonmi Lillman zu hören, der Lordi als "Otus" die letzten zwei Jahre begleitete.

Constantin Aravanlis
teleschau | der mediendienst

Tracklist

Disc 1
Titel Unsere Songtexte
1 We're Not Bad for the Kids (We're Worse) We're Not Bad for the Kids (We're Worse) (Übersetzung)
We're Not Bad for the Kids (We're Worse)
2 I Luv Ugly I Luv Ugly
3 The Riff The Riff (Übersetzung)
The Riff
4 Something Wicked This Way Comes Something Wicked This Way Comes (Übersetzung)
Something Wicked This Way Comes
5 I'm the Best
6 Horrifiction Horrifiction
Horrifiction (Übersetzung)
7 Happy New Fear Happy New Fear
8 Schizo Doll Schizo Doll
9 Candy for the Cannibal Candy for the Cannibal
10 Sincerely With Love Sincerely With Love
Sincerely With Love (Übersetzung)
11 SCG6: Otus' Butcher Clinic

1 Kommentare

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11. März, 11:56 Uhr
von Kai Fischer

Die Monster Rocker Lordi kennen die meisten vom Eurovision Song Contest 2006 als sie mit ihrem Hit "Hard Rock Hallelujah" den ersten Platz holten.
Doch das die Mannen aus Finnland ein noch größeres repertuar an fetzigen Rock Hymnen haben beweisen sie mit ihrem neusten Album "To Beast or Not to Beast"
Mit typischen Hard Rock Krachern wie "The Riff", "I Luv Ugly" und I´m the best" gillt es die Gehörgange der Rock begeisterten Mitmenschen zu befriedigen.
Doch auch sehr düstere Songs wie "Were not bad for the Kids (Were Worse)" und "Schizo Doll" finden sich auf dem Album und diese werden besonders dem eingefleischten Lordi Fan gefallen.
Abschließend kann man sagen: Fans von Lordi sofort zugreifen
und Leuten denen die Band noch unbekannt ist dürfen gerne Fans werden

Qmn