Lana Del Rey zeigt sich hüllenlos in der neuen GQ

Wed, 12 Sep 2012 09:54:00 GMT von

Sängerin Lana Del Rey wurde von der britischen Ausgabe des Männermagazins "GQ" zur "Woman Of The Year" gekürt. Auf dem Cover der aktuellen Sonderausgabe ist sie nur mit einer Juwelenkette bekleidet abgebildet.

Dieses hüllenlose Bild hat schon den ersten Skandal ausgelöst. Dem Männer-Lifestyle-Magazin wurde von der Onlinezeitung "Huffington Post" Sexismus vorgeworfen. Grund dafür war, dass die Zeitschrift mit fünf verschiedenen Titelbild-Versionen veröffentlicht wurde. Auf den anderen Ausgaben waren der Rapper Tinie Tempah, Robbie Williams, Schauspieler John Slattery und der Comedian James Corden zu sehen. Alle angezogen. Nur Lana Del Rey erschien als einzige Frau nackt auf dem Cover. Das war zuviel für die Huffington Post. Ob daraus wirklich ein Skandal wird, oder ob alle Anderen über die nackten Tatsachen hinwegsehen können, wird sich zeigen.

Alkoholprobleme

Bei vielen Stars wird mit der Karriere und den daraus resultierenden Partys ganz schnell mal der Alkoholgenuss zum Alkoholmissbrauch. Folge sind nicht wenige Promis, die zu Alkoholikern werden. Lana Del Rey hat nun in einem Interview zugegeben, schon als Jugendliche große Alkoholprobleme gehabt zu haben. Sie sei damals eine große Trinkerin gewesen, habe jeden Tag getrunken, auch allein und hielt sich für verdammt cool dabei. Mit 14 Jahren wurde sie in ein Internat geschickt um einen Entzug zu machen. Sie hätte erst gemerkt, dass der Alkohol zum Problem wurde, als sie das Hochprozentige lieber mochte als alles Andere in ihrem Leben. Da hätte sie sich gedacht, dass sie total am Arsch sei. Damals habe sie das Problem lange nicht gesehen. Heute weiß die 26-Jährige wie selbstzerstörerisch ihr Verhalten war und beschreibt diese Zeit als das Schlimmste was ihr jemals passiert ist.

An den Nagel hängen

Über mangelnden beruflichen Erfolg kann sich die US-amerikanische Sängerin überhaupt nicht beklagen. Nach ihrem Megahit "Video Games" folgte mit "Summertime Sadess" kurz danach ein erneuter Charterfolg. Ihr Album "Born To Die" konnte sich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und England auf Platz eins der Charts platzieren. In ihrem Heimatland, den USA, war immerhin noch Platz zwei drin. Trotzdem scheint ihr der musikalische Erfolg nicht ganz so wichtig zu sein. In einem Interview verriet sie, dass sie lieber in der Film-Branche arbeiten würde. Sie fühle sich auf der Bühne nicht richtig wohl und wisse oft nicht was sie machen solle in ihrer Unsicherheit. Hängt sie ihre Gesangskarriere nach so kurzer Zeit schon an den Nagel? Sie liebe es sich um die Songs zu kümmern, da wäre sie ein Naturtalent. Sobald sie aber auf die Bühne muss, wäre sie so gar nicht mehr in ihrem Element.

Drehbuchautorin

Als die Sängerin, die mit bürgerlichen Namen Lizzy Grant heißt, ihre Karriere begann, hatte sie den großen Traum als Drehbuchautorin zu arbeiten. Diesen Traum hat sie sich nun erfüllt. Sie schreibe gerade an einem Drehbuch und hoffe in die Filmindustrie abzweigen zu können. Gerne würde sie sich dort etablieren und dort bleiben. Das wäre ganz wunderbar für sie, sagte die "Born To Die"-Sängerin der australischen Vogue. Zu ihren großen Vorbildern zählen der "Vater" von "Der Pate" und "Der Pate 2", Francis Ford Coppola. Das wären auch ihre absoluten Lieblingsfilme, gesteht die Künstlerin. Was sie selbst schreibt, verrät sie nicht und so müssen wir uns wohl gedulden. Bis sie damit fertig ist, kommt hoffentlich noch einiges an Musik von der schüchternen New Yorkerin.



0 Kommentare

Wenn du dich anmeldest brauchst du deinen Namen nicht bei jedem Kommentar anzugeben.

Qmn