Melody Gardot singt "La vie en rose"

Thu, 26 Jul 2012 06:14:00 GMT von

Unter Mitwirkung des legendären Schweizer Schmuckherstellers Piaget singt Melody Gardot mit "La vie en rose" einen der schönsten Edith Piaf-Klassiker.

Melody Gardot

Geboren wurde die US-amerikanische Jazz-Sängerin und Songwriterin 1985 in New Jersey. Schon früh entdeckte sie ihre künstlerische Seele. Spielte Klavier und trat schon als Jugendliche in Nachtclubs als Sängerin auf. Im Alter von 18 Jahren erlitt sie einen schweren Unfall. Ein Auto fuhr sie an. Sie erlitt Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen und einen mehrfachen Beckenbruch. Bis heute kann sie nur schlecht sitzen und auch nur kurz und unter Schmerzen stehen. Seit dem Unfall muss sie einen Gehstock benutzen. Eine weitere Folge des Unfalls ist eine Geräusch- und Lichtüberempfindlichkeit. Das erklärt, warum sie eigentlich nie ohne eine abgedunkelte Brille zu sehen ist.

 

Musiktherapie

Während der langen Zeit im Krankenhaus begann sich Melody Gardot für Jazz-Gesang zu interessieren und lernte Gitarre spielen. Aus der Zeit im Krankenhaus entstanden, sozusagen als Musiktherapie, einige Lieder, die auf der EP "Some Lessons" veröffentlicht wurden. 2006 erschien dann ihr erstes Album "Worrisome Heart". In Deutschland erreichte sie damit immerhin Platz 44 der Charts. 2009 kam dann das nächste Album "My One And Only Thrill". Mit diesem Album war sie wesentlich erfolgreicher. 2010 bekam sie sogar den Echo Jazz für die Sängerin des Jahres international.

 

The Absence

Nach der Veröffentlichung von "My One And Only Thrill", von dem Hits stammen wie "Baby I'm a Fool", "If The Stars Were Mine" und "Over The Rainbow", ging Melody auf Tour. Sie verlängerte diese Tour sogar noch und verarbeitete alles sinnlich Erlebte in ihren neuen Album "The Absence". Die Kritiker sprechen von verträumten Klängen denen eine leiser Schmerz innewohnt. Von tiefen, sanften und weichen Tönen dieser wunderbaren Stimme. Sie kann aber auch anders und das zeigt sie auch. Von leise und weich zu "dreckig" und sexy, wie in dem Lied "Goodbye". Sie vereint die musikalischen Einflüsse Südamerikas mit Jazz und Pop. Ein sehr vielfältiges, äußerst lohnendes und viel bejubeltes Album ist dabei herausgekommen. Ein Muss für Jazz-Fans, die auch vor poppigen Klängen keine Angst haben.

 

Rosen von Piaget

Auf der Deluxe Edition des "The Absence"-Albums ist sie schon vorhanden, die einzigartige Melody Bardot-Version von "La vie en rose". Jetzt gibt es einen wunderbar romantischen Videoclip dazu. Unter der Mitwirkung des Piaget-Konzerns, dessen Markenzeichen die Rose ist, entstand eine Art Kurzfilm, der den Zuschauer in die rätselhaft romantische Welt von Paris entführt. Melody residiert in einer barocken Pariser Wohnung und bekommt jeden Tag opulente Rosensträuße von einem heimlichen Verehrer. Die Angebetete verliebt sich aber in den Boten...das tragische Ende folgt prompt. Anschauen könnt ihr den Clip hier.

 

La vie en rose

Melody Bardot  sagt, dass sie dieser Song daran erinnert, was ihr ihre Musik bedeutet. Wie sie ihr Leben gleichsam bereichert und verändert hat und sie dadurch zu einer vollkommen anderen Person hat werden lassen. Die Musik hat ihr geholfen durch die schmerzvolle Zeit nach dem Unfall zu gehen. Sie hat sie beflügelt und ihr neuen Schwung im Leben gegeben. Der kunstvolle Videoclip ist eine Hommage an Edith Piaf, an den Rosenschmuck von Piaget und natürlich an die Rose an sich. Laut Piaget selbst, erzählt die Rose ihre ganz eigenen Geschichten von Liebe und Leidenschaft. Diese, die mit diesem Musikvideo erzählt wird, ist eine ganz besonders Schöne!

 

Melody live

Zur Zeit befindet sich Melody Bardot noch auf Tour durch Europa. Ab Ende September wird sie aber auch in den USA live zu sehen sein. Die genauen Daten und weitere Informationen über diese faszinierende Künstlerin gibt es hier.



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