Mögliche Überdosis und Soundgarden-Album?

Tue, 23 May 2017 07:56:00 GMT von

Der Tod von Chris Cornell erschütterte die ganze Musikbranche. Während Bands wie die Red Hot Chili Peppers, Metallica und U2 auf ihren Konzerten mit Soundgarden-Klassikern dem Sänger gedachten, werden immer mehr Details von dessen Ableben bekannt.

So zweifelt seine Witwe Vicky Karayiannis weiter an einem Selbstmord des 52-Jährigen aus freien Stücken. Am Telefon habe er ihr kurz vor seinem Tod am Mittwochnacht in Detroit erzählt, dass er "ein oder zwei Ativan mehr" als sonst eingenommen habe. Das Medikament gegen Angstzustände kann bei einer Überdosis Selbstmordgedanken verursachen.

Tod aus Versehen?

Die Tabletten habe er von seinem Bodyguard bekommen, der den Musiker gemeinsam mit der Hotel-Security auch auffand. Cornell lag tot im Schlafzimmer der Suite; er erhängte sich laut Polizeibericht zuvor mit einem Fitness-Expander-Band. "Chris' Tod ist ein Verlust, für den es keine Worte gibt. Er hat eine Leere in meinem Herzen verursacht, die niemals mehr vergehen wird", lässt sich seine trauernde Ehefrau in einer offiziellen Mitteilung zitieren.

Bisher nur Demos für ein Album

Cornells Bandkollege Kim Thayil berichtete indes im "Billboard"-Magazin, dass man in den letzten Monaten einige Sessions für ein neues Album abhielt: "Wir hatten immer wieder nach Gelegenheiten gesucht, an denen wir alle vier zusammenkommen konnten, um uns gegenseitig neues Material zu zeigen. Danach gab's Jam-Sessions und Gemeinschaftsarbeit." Bisher seien nur Demo-Aufnahmen daraus hervorgegangen. Ob es diese jemals zu hören geben wird, ist unklar.

teleschau | der mediendienst



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